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Die Bilderkammer des Bruno Schulz

Ausstellung in Berlin vom 28. April 2013 bis zum 26. Mai 2013. Täglich geöffnet von 10:00 bis 20:00 Uhr an der Südseite des Martin-Gropius Baus.
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Stalinismus als Gewaltherrschaft

Ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. Jörg Baberowski im Tagungs- und Erholungsheim der Evangelischen Brüder-Unität / Herrnhuter Brüdergemeine am 16.7. um 19°° Uhr
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Todesurteil wegen Flugblättern

Die Geschwister Scholl wurden 70 Jahren hingerichtet. Von Agnes Steinbauer.
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Geschichte


1993 entstand im Zusammenhang mit einer Forschungsarbeit der französischen Historikerin Sylvie Legrand über die Oppositionsarbeit des Großhennersdorfer Friedenskreises und der Umweltbibliothek die Idee, ein Archiv der DDR-Opposition aus dem Bestand dieser Gruppe aufzubauen.
1997 bekam dieses Projekt einen neuen Impuls durch die Begegnung mit dem französischen Historiker Arnaud Liszka, der Forschungen über die kirchliche Friedensbewegung in Sachsen betrieb. Er übernahm die wissenschaftliche Begleitung dieses Vorhabens.

Der Aufbau des Archivs begann dann 1998 mit fachlicher Hilfe des Berliner Matthias-Domaschk-Archivs und finanzieller Unterstützung des Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR.

Aufgaben und Ziele unseres Archivs sind:


  • die Dokumentation der Tätigkeit der Umweltbibliothek Großhennersdorf von 1987 bis heute
  • die Sammlung, Sicherung und Aufarbeitung von Dokumenten über die Friedens-, Umwelt-, Menschenrechts- und Bürgerbewegung in unserer Region
  • und der ganzen DDR
  • die politische Bildungsarbeit zu Machtstrukturen, Repression und Widerstand in der DDR


Unser Bestand läßt ein eindrucksvolles Bild der Oppositionskultur in der DDR, von Zivilcourage und Auflehnung bis zu den Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs 1989/90 entstehen. Für die genaue Erforschung der jüngsten Geschichte unserer Region sind die Zeitzeugnisse des Archivs unerläßlich.

Das Archiv ist für Forschung und interessierte Öffentlichkeit zugänglich.


Die Arbeit unseres Archivs wird von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten gefördert.