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Die Bilderkammer des Bruno Schulz

Ausstellung in Berlin vom 28. April 2013 bis zum 26. Mai 2013. Täglich geöffnet von 10:00 bis 20:00 Uhr an der Südseite des Martin-Gropius Baus.
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Stalinismus als Gewaltherrschaft

Ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. Jörg Baberowski im Tagungs- und Erholungsheim der Evangelischen Brüder-Unität / Herrnhuter Brüdergemeine am 16.7. um 19°° Uhr
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Todesurteil wegen Flugblättern

Die Geschwister Scholl wurden 70 Jahren hingerichtet. Von Agnes Steinbauer.
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das russische Wunder







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Prager Frühling
Im folgenden sollen unsere verschiedenen Ausstellung vorgestellt werden. Alle diese sind als Wanderausstellung konzipiert und können bei uns ausgeliehen werden. Mehr dazu bei den jeweiligen weiterführenden Links.




"Anspruch und Wirklichkeit. Die Energie- und Umweltpolitik der DDR am Beispiel des Energieträgers Braunkohle."


Ausgehend von der Leninschen Maxime, dass Kommunismus gleich Sowjetmacht plus Elektrifizierung ist, hat die Ausstellung die Energiepolitik in der DDR von 1945 bis 1989/90 zum Thema. Diese Politik war im Wesentlichen geprägt vom Energieträger Braunkohle. Die DDR wurde zum größten Förderer und Verwender von Rohbraunkohle auf der Welt. Diese Konstellation war eher Fluch als Segen. Alle Versuche, den hohen Anteil von Rohbraunkohle am Energiemix z. B. durch Erdöl oder Erdgas zu ersetzen, blieben erfolglos nicht zuletzt, weil ideologische Dogmen immer eine größere Kraft entfalteten, als wirtschaftliche Vernunft. So wird diese Geschichte zum Symbol für die Kluft zwischen Anspruch der Herrschenden und Lebenswirklichkeit für die meisten Menschen in der DDR. Spitze war die DDR am Ende nur noch im Schadstoffausstoß. Sie ging mit qualmenden Schloten unter und entwickelte sich buchstäblich zum Lebensrisiko für ihre Bürger.
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"Versuche, in der Wahrheit zu leben. Widerständiges Leben in der Oberlausitz. 1978-89"


Diese Dokumentation zeigt oppositionelles Leben in der Oberlausitz in den letzten 10 Jahren vor der friedlichen Wende. Damit versuchen wir, den jenseits der großen Städte kaum reflektierten, aber nicht minder wichtigen Widerstand gegen das verordnete Denken im DDR-Staat für eine ländliche Region zu erforschen und zu veröffentlichen.
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"Die Polnisch-Tschechoslowakische Solidarität - Die Zusammenarbeit der polnischen und tschechoslowakischen Opposition in den 80er Jahren"


1981 trafen sich in den geschundenen Wäldern des Riesengebirges führende Mitglieder der polnischen Gewerkschaftsbewegung »Solidarnosc«, Aktivisten des polnischen »Komitees zur Verteidigung der Arbeiter (KOR)« und der tschechoslowakischen Dissidenten-Vereinigung »Charta 77«. Anlaß war eine Botschaft, verabschiedet auf dem ersten Solidarnosc-Kongress 1981 in Gdansk.

In dieser Zeit kam es auch zu Kontakten der »Solidarnosc« in die Ukraine, nach Ungarn und in die DDR. Die bedeutendsten Beziehungen entstanden aber zwischen Oppositionellen aus Polen und der CSSR. Es wurde die »Polnisch-Tschechoslowakische Solidarität« (»Polsko-Czechoslowacka Solidarnosc«) gegründet. Überschattet und hochgefährlich durch die Verhängung des Kriegszustandes am 13. Dezember 1981 in Polen lief die Zusammenarbeit trotzdem kontinuierlich und bildete die politische Plattform für vielfältige oppositionelle Aktivitäten bis zum revolutionären Jahr 1989.
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"Die Niederschlagung des `Prager Frühlings´ - CSSR 1968"


Die Ausstellung erarbeiteten wir gemeinsam mit dem Nordböhmischen Museum in Liberec. Sie stellt die Ereignisse des „Prager Frühlings“ in einen historischen ost-/südosteuropäischen und landesspezifischen Kontext von 1945 bis 2004. Sie zeigt u. a. anhand von Fotos, Flugblättern, Aufrufen, Protestschreiben und Zeitungsausschnitten den Weg der ČSSR nach dem Kriegsende 1945.
Gezeigt wird die kommunistische Machtergreifung 1948, die Zeit des Stalinismus in den 50er Jahren, die kulturellen Lockerungen in den 60er Jahren bis hin zu den Ereignissen, die dann 1968 zum „Prager Frühling“ führten. Es werden die Reformprozesse und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für die Menschen in der ČSSR aufgezeigt, aber auch die Schwächen und absichtlichen Versäumnisse der Führung der KPČ. Des Weiteren werden die Bemühungen der Warschauer-Pakt-Staaten, dieser „Konterrevolution“ entgegenzutreten und die am 21. August 1968 erfolgte Okkupation aufgezeigt. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der Rolle der DDR-Führung und der NVA.
Die Reaktionen und den Widerstand der Bevölkerung in der ČSSR werden anhand zahlreicher Originalfotos und -dokumente sehr gut am Beispiel von Liberec dargestellt. Die Ausstellung endet mit Tafeln, auf denen die Phase der so genannten „Normalisierung“ und Re-Stalinisierung, deren Folgen, wie z.B. das innere und äußere Exil sowie die Gründung von Exilverlagen, der Widerstand in den 70er und 80er Jahren am Beispiel des tschechoslowakischen Undergrounds und der tschechischen Band „The Plastic People of the Universe“ sowie Václav Havel´s, dargestellt werden.
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